Saturday, 8 August 2015

Update #7: Welcome to...? Ich habe eine Gastfamilie

Guten Tag liebe Freunde,

da wir die letzten paar Male immer die Überschrift in unsere Einleitung eingebunden haben, werde ich das heute mal ganz gekonnt weglassen.

Es ist wirklich passiert. Natürlich hätte es passieren müssen, allerdings habe ich die letzten Wochen wirklich sehr stark daran gezweifelt. Der Traum und dessen Verwirklichung schienen mehr als unrealistisch und die Frage, wohin ich denn gehen würde, hat mich mehr nervös gemacht, als die Tatsache, dass ich mein Abflugtermin immer näher rückt.

JA, ICH HABE MEINE GASTFAMILE! ENDLICH.

Gestern morgen kam endlich der ersehnte Anruf und kurze Zeit später auch die Mail mit allen Infos. Um ehrlich zu sein, war das bei mir jetzt nicht mehr ganz unerwartet, schließlich stand mein Abflugtermin für nächste Woche ja schon. Außerdem hatte meine Organisation meiner Mutter schon verraten, dass ich höchstwahrscheinlich nach Michigan kommen. Dass die Familie dann kommt, wenn man sie am wenigsten (oder sagen wir mal weniger) erwartet, stimmt trotzdem in einer Weise.

Ich komme nach Michigan, und um ehrlich zu sein war das ganz und gar nicht mein "Traum" Staat. Ich habe immer gesagt, dass ich unbedingt nach Arizona möchte und gar nicht nach Michigan. Warum? Das wüsste ich selbst gern. Aber ich bin so so so happy, auch wenn ich im Winter wohl die -20 Grad durchstehen muss. Ist vielleicht sogar besser als 40 Grad.


Ich komme in ein 200 Seelendorf, was so fast mitten in der Mitte von Michigan liegt. Die nächst größte und auch die dritt größte Stadt Michigans ist Grand Rapids, die ungefähr eine halbe Stunde entfernt ist.

Meine Gastfamilie besteht aus meinem Gastvater und meiner Gastmutter. Außerdem habe ich 4 (!) Gastgeschwister, einen Jungen und drei Mädchen. Eine davon ist in meinem Alter, worüber ich mich mehr als freue. Ich habe auch schon mit meinen Gasteltern und Schwester geschrieben und die machen so einen super Eindruck. Ich kann es kaum erwarten sie zu treffen!

Meine Schule liegt 15 Meilen entfernt, und da meine Gastmutter als Principal dort arbeitet wird sie mich wohl morgens mitnehmen. Außerdem fängt die Schule erst am 1.9. an. Das heißt: 2 Wochen Ferien extra!

Jetzt heißt es Koffer packen! In drei Tagen geht es los. Unglaublich!

Wir sehen uns!
Lara



Wednesday, 5 August 2015

[Gastpost] - Irland Essentials

Vorwort: Heute gibt es mal was komplett anderes du dafür sind wir ziemlich dankbar, weil wir im Moment auch keine Updates schreiben können. Es werden hier im Laufe des Jahres einige "Gastposts" - also Posts von anderen Austauschschülern - veröffentlicht. Wir durften im Gegenzug auch welche schreiben. Durch unser ziemlich neutral gewähltes Thema fügt sich alles was mit reisen zu tun hat ja ziemlich gut in unsere Blog. Also wer schon mal nach Irland reisen wollte, sollte auf jeden Fall mal weiterlesen!

Irland Essentials


Dia Duit,
die liebe Lea hat mich gefragt, ob ich auf ihrem Blog einen Post über mein Auslandsjahr, meine Erwartungen und meine Sachen, die ich in Irland gerne machen würde, schreibe.

Da mich viele wahrscheinlich noch nicht kennen, werde ich mich erst einmal vorstellen, bevor ich mein Austausch"Jahr" vorstelle:

Ich heiße Lea, bin 15 Jahre alt und werde am 20.08. für 4 Monate nach Irland fliegen. Meine Organisation ist TravelWorks. Meine Gastfamilie, bei der ich in diesen 4 Monaten leben werde, besteht aus den Eltern Suzanne (46 Jahre) und Mark (42 Jahre), sowie den Mädchen Zara (15 Jahre) und Keeley (7 Jahre) und dem Jungen Ross (10 Jahre). Die Familie lebt in einem Vorort von Dublin. Meine Schule ist die St. Mary´s Secondary School for Girls.

Jetzt aber zurück zu meinem eigentlichen Post:


1. Eine Regenjacke

Da sich das Wetter in Irland oft ändert und auch plötzlich anfängt zu regnen, ist eine Regenjacke ein Must Have. Meine ist von Jack Wolfskin. Die Montero Jacket Women, in der Farbe wild berry.

2.

Eine Kamera

Auch eine Kamera ist meiner Meinung nach ein Must Have in Irland. Vorallem für Fotografiebegeisterte. Ich zum Beispiel liebe es Landschaften zu Fotografieren. Und ohne Kamera würde ich in Irland dann wahrscheinlich verzweifeln. Meine Kamera ist übrigens die Nikon D3200.


3. Ein Wörterbuch

Gerade am Anfang, wird es manchmal bestimmt schwieriger sein sich zu verständigen. Und dann ist so ein kleines Wörterbuch, welches man immer in der Handtasche haben kann bestimmt praktisch. Meines ist von PONS der pocket-Sprachführer Englisch.


4. Ein Notizbuch

Auch ein Notizbuch ist für mich ein Irland Essential. Warum ? Irland ist ja ein zweisprachiges Land, und ich hoffe, vielleiht auch ein paar Brocken Irisch zu lernen. So etwas wie Hallo, Tschüss. Und da auch oft die Schilder oder so was auf Irisch und Englisch stehen, kann man sich dann gleich die Irischen Worte und die Englische Übersetzung aufschreiben. Aber da ich ja eigentlich da bin um mein Englisch zu verbessern, kann man da hinein auch Englische Redewendungen oder ähnliches schreiben. Oder einfach seine Eindrücke oder was man sonst gerade so aufschrieben muss.


5. Meinen Kopf

Einige von werden sich jetzt bestimmt fragen, wieso sollte ich meinen Kopf nicht dabei haben. Klar habe ich ihn immer dabei, aber damit meine ich, dass ich mir damit ja alles wahrnehme. Und nicht die ganze Zeit, alles aufschreiben möchte. Schließlich ist diese Zeit einmalig und ich möchte sie genießen.


Natürlich sind auch noch mein Handy, um mit den Leuten in Kontakt zu blieben, und mein Laptop, um Post´s zu schrieben, wichtig, aber eben keine Must Have und Essentials.


Was sind eure ?
Ich hoffe ich konnte mich ein wenig vorstellen und euch auf meinen Blog neugierig machen.

Slan,
Lea

 


P.S.: Ich würde mich freuen, wenn ihr bei meinem Blog mal vorbeischaut und danke dir, Lea, für diese Möglichkeit.

Wednesday, 29 July 2015

Austauschschülertreffen in Dortmund

Hallöchen meine Lieben,

wie ihr schon unschwer an meiner äußerst kreativen Überschrift erkennen könnt geht es in diesem Blogpost über mein Treffen mit den anderen Austauschschülern.
Es war wirklich ein echt lustiger Tag mit vielen, sagen wir mal urkomischen Momenten.
Das Erste,  was an diesem Tag schief ging war unser Plan um 10:53 Uhr den Zug nach Dortmund zu nehmen. Mit uns meine ich nicht Lara und mich, sondern Nina und mich. Nina ist eine lange Freundin von mir, die auch ein Auslandsjahr macht.
Unser Plan war es also den Zug um 10:53 Uhr zu nehmen. Bevor der Zug kam hatten wir aber noch 30  min. Zeit. Und was macht man in so einer Situation?  Genau man geht zu McDonalds. Gesagt,  getan. Sitzen wir also grade gemütlich da und essen langsam unser Essen, weil wir ja dachten wir hätten noch Zeit,  als Nina auf einmal ruft: " Lea, ich glaub wir haben den Zug verpasst,  der kam schon um 44." Wir rennen also im Affenzahn zum Bahnsteig nur um dann festzustellen, dass der Zug schon weg ist. Irgendwie haben wir es dann aber doch nach Dortmund geschafft und haben den Rest im Starbucks getroffen. Kurze Zeit später ging es dann auch schon weiter mit den Missgeschicken. Als wir auf dem Klo waren hörten wir nur ein "Scheiße" und Viviens Handy landete im Klo.
Den Rest des Tages verlief dann aber ohne weitere Missgeschicke und so sind wir durch die Innenstadt und die Galerie in Dortmund  gelaufen.
Das war es dann auch schon für den Tag.
Am Ende kann ich nur sagen, dass ich jedem Austauschschüler  nur empfehlen kann zu so einem Treffen zu gehen,  weil man viele neue Leute kennen lernt und  vielleicht sogar noch was neues erfährt, was einem in dem Jahr weiter hilft. Oder man kann einfach nur Fragen stellen   so wie ich. Ich habe glaube ich jeden zehntausend mal gefragt wo er/ sie jetzt genau hinkommt und wenn es genervt hat tut es mir ehrlich leid !


Monday, 27 July 2015

Update #6: Hab ich jetzt eine Familie?

Guten Morgen Freunde der Sonne! 

Die wunderschöne Überschrift verrät das heutige Thema. Na gut, nicht ganz. Aber ja ihr könnt vielleicht erraten, dass sich etwas getan hat. Und zwar habe ich mein Abflugdatum bekommen. Das ist zwar schon einige Wochen her, aber ich dachte mir ich möchte das noch vorenthalten, weil nicht nichts verbindlich ist. 
Ich soll laut meiner Partnerorganisation am 11.08. nach New York fliegen. Das sind nur noch 15 Tage! Und wie man jetzt vermuten kann, ja ich habe immer noch keine Familie, was mich so langsam an den Rande des Wahnsinns treibt. Allerdings hat sich am Wochenende der Status auf meinem Online Profil gerändert, das heißt, dass ich jetzt eventuell eine Familie habe. Ich hoffe, dass ich im Laufe der Woche mal Bescheid bekomme. 
Und eigentlich wollte ich diesen Post mit meinem Versuch meinen Koffer zu packen ergänzen, allerdings habe ich mich dazu entschlossen das nicht zu tun und habe mich stattdessen entschieden beziehungsweise ich musste mein Handgepäck Probe packen. Mit 5 Kilo war das dann schon zu schwer für mich. Das wird also auch noch lustig werden, aber ich bin da zuversichtlich. 

Macht's gut, Lara 

Friday, 10 July 2015

Das ist kein Abschiedsbuch


Ja ja, schon wieder, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Ich hatte einfach das Bedürfnis ein paar Bilder mit euch zu teilen.

Wie schon (mehrmals) erwähnt habe ich nicht vor ein Abschiedsbuch anzufertigen. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht weiß was ich damit anfangen soll, an unnötigen paar Gramm im Handgepäck oder der Tatsache, dass es zu wenige Menschen gibt, die darein schreiben würden. Ich lebe hierbei mit dem Motte "Wer mir etwas schreiben möchte, soll das einfach tun".

Allerdings habe ich eine Schwäche für naja sagen wir mal Scrapbooks und Gestaltung. Denn als ich andere Abschiedbücher gesehen habe, habe ich mich in deren Collagen verliebt. Ich hätte sofort selbst welche zusammen stellen können, hat dann aber trotzdem ein bisschen länger gedauert, bis ich mich dann wirklich dran gesetzt habe.

Um nun zu meinen "Werken" zu kommen: Ich habe zu meinem Glück zu den letzten besonderen Anlässen (Geburtstag, Weihnachten und Co) Reisetagebücher im Überfluss geschenkt bekommen. Und wer mich kennt, weiß, dass ich bei soetwas schnell mal aufgebe und nicht besonders lang durch halte. (Ein Wunder, dass ich es überhaupt schaffe, hier zu updaten)

Das sind zwei meiner Exemplare.

Ich habe mir fest vorgenommen, wirklich ein Tagebuch, als Erinnerung, zu führen. 

Und bis jetzt habe ich schon wahnsinnige zwei Doppelseiten gestaltet, mit denen ich super zu frieden bin. Ähnelt schon fast einem Rekord, ich weiß. 

Eine wunderbare Beschreibung, was ein Austauschschüler ist.

Und natürlich: Meine heißgeliebte Collage. (Ich schätze ich werde noch mehr machen müssen)

Mein Deckblatt für die letzte Französischarbeit musste auch unter meiner Kreativität leiden. 

Wenn sich das jetzt überhaupt jemand durchgelesen hat, darf mir gerne noch ein paar Vorschläge machen, was ich sonst noch in mein Tagebuch einbringen könnte. Ich kann die nächsten Wochen wohl nicht mehr abwarten...

Bis zum nächsten Mal wenn es wieder heißt: Lara versüßt euch den Tag. Nein Spaß, ich bin nicht lustig. 

Lara



Wednesday, 1 July 2015

Update #5: Von Frankfurt, meinem Besuch im Konsulat und der Queen

Hi ihr da draußen,

wie ihr an der Überschrift erkennen könnt, ja ich habe es vollbracht und überlebt. Um es wirklich kurz zu fassen, ich habe mich am letzten Mittwoch mit meinem Vater auf den Weg ins drei stündig entfernte Frankfurt gemacht. Um meinen Besuch in der amerikanischen Botschaft zu erläutern habe ich ein paar Schritte zusammengestellt.

1. Schritt: Findet das Konsulat
Ja gut, ich würde auch nicht unbedingt behaupten, dass das eine anspruchsvolle Aufgabe ist, hat sich bei mir allerdings als solche erwiesen. Mein Tipp an euch: Steigt lieber eine Haltestelle später aus, anstatt zwei Stunden um einen jüdischen Friedhof zu irren, in den man sich nicht rein traut. Ein Glück, dass uns das einen Tag vorher passiert ist. Ansonsten ist das Konsulat ziemlich unverkennbar. Wenn ihr einen großen Zaun und 'nen paar Polizisten seht, könnt ihr euch sicher sein, dass ihr die Botschaft gefunden habt.

2. Schritt: Ruhe bewahren
Wahrscheinlich wird euch das noch mehr beunruhigen, wenn ich das hier schreibe, aber seid einfach relaxt. Die wollen dir da nichts böses und mein Vater musste mir mehrmals bestätigen, dass es sich auch nur um normale Menschen handelt. Als ich vor dem Eingang gewartet habe, waren da einige andere, die auch ziemlich aufgeregt aussahen, das hat sich auch auf mich übertragen. Aber um ehrlich zu sein, das ist letzten Endes unbegründet.

3. Schritt: Der erste Schalter
Hier wird lediglich alles kontrolliert (also eure mitgebrachten Unterlagen), diese werden sortiert und man bekommt eine Art Kassenbon mit einer Nummer (hab ich nicht gebraucht: Vielleicht dient das zur Wiedererkennung). Dann wurde auch noch ein Barcode auf meinen Reisepass geklebt, der nebenbei gemerkt immer noch drauf ist. 

4. Schritt: Sicherheitskontrolle
Bevor ihr das Gelände betreten dürft - ist klar - müsst ihr Sicherheitskontrollen durchlaufen. Und in Frankfurt handelt es sich da um genau eine. Diese ähnelt ein wenig dem Flughafen. Vorher muss man übrigens sein Portmonnaie, Gürtel, Armbanduhr, etc in einen Plastikbeutel tun. Wenn ihr eure ganzen Sachen euren Eltern gebt, habt ihr keine Probleme. Ach ja : Alle Leute waren echt ziemlich freundlich. Und wenn ihr mal etwas nicht versteht: Die können alle Deutsch.

5. Schritt: Von Schalter zu Schalter
Von nun an werdet ihr schließlich durch alle Schalter gelotst. An einem Art Empfang wurde ein "Paket" aus den wichtigen und Visa notwendigen Unterlagen gemacht. Danach wurde bei mir an einem Schalter Fingerabdrücke gemacht. Dann durfte ich auch schon weiter gehen, vor mir warteten genau zwei Personen. Die Frau am zweiten Schalter war netter als die am ersten und hat direkt mal nen Stempel auf die Dokumente gesetzt. Danach wurde ich lediglich gefragt, wie alt ich bin, in welchen Staat ich komme und ob ich Familie in der USA habe. 

6. Schritt: Es ist vollbracht
Und ja das war's. Und ich weiß nicht, ob man dafür viel Glück haben muss, aber ich war nur um die 10-20 Minuten in der Botschaft.




Frankfurt ist schön, nicht?

Ich hab die Queen gesehen!

Und heute morgen habe ich schon meinen Reisepass zurück bekommen.

Bis zum nächsten Mal,
Lara