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Sunday, 30 August 2015

Update #8: Fast drei Wochen Amerika

Ja, ich lebe noch! Ich bin selbst enttäuscht von mir, dass ich erst nach zwei und halb Wochen schaffe einen Blogpost zu schreiben. Aber in den ersten Wochen ist die Zeit so schnell umgegangen und ich hatte irgendwie kaum Zeit (und auch irgendwie keine Lust) irgendwas zu schreiben.
 
ABER, ich bin in Michigan angekommen und mir geht es gut. Ziemlich gut!

Es ist so unglaublich was ich alles in den letzten drei Wochen erleben durfte. Ich habe so viele Leute kennen gelernt, ich war an meiner Schule, habe meinen Stundenplan und Schülerausweis bekommen, war bei einem Football Spiel, war Shoppen wenn auch ohne Erfolg, durfte Kajak fahren, sind Boot gefahren und haben Tubing ausprobiert, haben verstecken auf Quads gespielt, lange Zeit damit verbracht eine amerikanische Nummer zu bekommen und habe ein Rockkonzert aka Kirche miterlebt (ich bin ja immer noch sprachlos was das angeht). Alles ist riesig, die Messeinheiten verwirren mich, die Klimaanlagen sind meistens zu kalt, die Menschen total freundlich, Benzinpreise total billig, Restaurant mit Buffets sind toll und es gibt hier sogar einen Aldi.

Michigan ist toll!

Lara




Wednesday, 29 July 2015

Austauschschülertreffen in Dortmund

Hallöchen meine Lieben,

wie ihr schon unschwer an meiner äußerst kreativen Überschrift erkennen könnt geht es in diesem Blogpost über mein Treffen mit den anderen Austauschschülern.
Es war wirklich ein echt lustiger Tag mit vielen, sagen wir mal urkomischen Momenten.
Das Erste,  was an diesem Tag schief ging war unser Plan um 10:53 Uhr den Zug nach Dortmund zu nehmen. Mit uns meine ich nicht Lara und mich, sondern Nina und mich. Nina ist eine lange Freundin von mir, die auch ein Auslandsjahr macht.
Unser Plan war es also den Zug um 10:53 Uhr zu nehmen. Bevor der Zug kam hatten wir aber noch 30  min. Zeit. Und was macht man in so einer Situation?  Genau man geht zu McDonalds. Gesagt,  getan. Sitzen wir also grade gemütlich da und essen langsam unser Essen, weil wir ja dachten wir hätten noch Zeit,  als Nina auf einmal ruft: " Lea, ich glaub wir haben den Zug verpasst,  der kam schon um 44." Wir rennen also im Affenzahn zum Bahnsteig nur um dann festzustellen, dass der Zug schon weg ist. Irgendwie haben wir es dann aber doch nach Dortmund geschafft und haben den Rest im Starbucks getroffen. Kurze Zeit später ging es dann auch schon weiter mit den Missgeschicken. Als wir auf dem Klo waren hörten wir nur ein "Scheiße" und Viviens Handy landete im Klo.
Den Rest des Tages verlief dann aber ohne weitere Missgeschicke und so sind wir durch die Innenstadt und die Galerie in Dortmund  gelaufen.
Das war es dann auch schon für den Tag.
Am Ende kann ich nur sagen, dass ich jedem Austauschschüler  nur empfehlen kann zu so einem Treffen zu gehen,  weil man viele neue Leute kennen lernt und  vielleicht sogar noch was neues erfährt, was einem in dem Jahr weiter hilft. Oder man kann einfach nur Fragen stellen   so wie ich. Ich habe glaube ich jeden zehntausend mal gefragt wo er/ sie jetzt genau hinkommt und wenn es genervt hat tut es mir ehrlich leid !


Monday, 27 July 2015

Update #6: Hab ich jetzt eine Familie?

Guten Morgen Freunde der Sonne! 

Die wunderschöne Überschrift verrät das heutige Thema. Na gut, nicht ganz. Aber ja ihr könnt vielleicht erraten, dass sich etwas getan hat. Und zwar habe ich mein Abflugdatum bekommen. Das ist zwar schon einige Wochen her, aber ich dachte mir ich möchte das noch vorenthalten, weil nicht nichts verbindlich ist. 
Ich soll laut meiner Partnerorganisation am 11.08. nach New York fliegen. Das sind nur noch 15 Tage! Und wie man jetzt vermuten kann, ja ich habe immer noch keine Familie, was mich so langsam an den Rande des Wahnsinns treibt. Allerdings hat sich am Wochenende der Status auf meinem Online Profil gerändert, das heißt, dass ich jetzt eventuell eine Familie habe. Ich hoffe, dass ich im Laufe der Woche mal Bescheid bekomme. 
Und eigentlich wollte ich diesen Post mit meinem Versuch meinen Koffer zu packen ergänzen, allerdings habe ich mich dazu entschlossen das nicht zu tun und habe mich stattdessen entschieden beziehungsweise ich musste mein Handgepäck Probe packen. Mit 5 Kilo war das dann schon zu schwer für mich. Das wird also auch noch lustig werden, aber ich bin da zuversichtlich. 

Macht's gut, Lara 

Friday, 10 July 2015

Das ist kein Abschiedsbuch


Ja ja, schon wieder, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Ich hatte einfach das Bedürfnis ein paar Bilder mit euch zu teilen.

Wie schon (mehrmals) erwähnt habe ich nicht vor ein Abschiedsbuch anzufertigen. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht weiß was ich damit anfangen soll, an unnötigen paar Gramm im Handgepäck oder der Tatsache, dass es zu wenige Menschen gibt, die darein schreiben würden. Ich lebe hierbei mit dem Motte "Wer mir etwas schreiben möchte, soll das einfach tun".

Allerdings habe ich eine Schwäche für naja sagen wir mal Scrapbooks und Gestaltung. Denn als ich andere Abschiedbücher gesehen habe, habe ich mich in deren Collagen verliebt. Ich hätte sofort selbst welche zusammen stellen können, hat dann aber trotzdem ein bisschen länger gedauert, bis ich mich dann wirklich dran gesetzt habe.

Um nun zu meinen "Werken" zu kommen: Ich habe zu meinem Glück zu den letzten besonderen Anlässen (Geburtstag, Weihnachten und Co) Reisetagebücher im Überfluss geschenkt bekommen. Und wer mich kennt, weiß, dass ich bei soetwas schnell mal aufgebe und nicht besonders lang durch halte. (Ein Wunder, dass ich es überhaupt schaffe, hier zu updaten)

Das sind zwei meiner Exemplare.

Ich habe mir fest vorgenommen, wirklich ein Tagebuch, als Erinnerung, zu führen. 

Und bis jetzt habe ich schon wahnsinnige zwei Doppelseiten gestaltet, mit denen ich super zu frieden bin. Ähnelt schon fast einem Rekord, ich weiß. 

Eine wunderbare Beschreibung, was ein Austauschschüler ist.

Und natürlich: Meine heißgeliebte Collage. (Ich schätze ich werde noch mehr machen müssen)

Mein Deckblatt für die letzte Französischarbeit musste auch unter meiner Kreativität leiden. 

Wenn sich das jetzt überhaupt jemand durchgelesen hat, darf mir gerne noch ein paar Vorschläge machen, was ich sonst noch in mein Tagebuch einbringen könnte. Ich kann die nächsten Wochen wohl nicht mehr abwarten...

Bis zum nächsten Mal wenn es wieder heißt: Lara versüßt euch den Tag. Nein Spaß, ich bin nicht lustig. 

Lara



Wednesday, 1 July 2015

Update #5: Von Frankfurt, meinem Besuch im Konsulat und der Queen

Hi ihr da draußen,

wie ihr an der Überschrift erkennen könnt, ja ich habe es vollbracht und überlebt. Um es wirklich kurz zu fassen, ich habe mich am letzten Mittwoch mit meinem Vater auf den Weg ins drei stündig entfernte Frankfurt gemacht. Um meinen Besuch in der amerikanischen Botschaft zu erläutern habe ich ein paar Schritte zusammengestellt.

1. Schritt: Findet das Konsulat
Ja gut, ich würde auch nicht unbedingt behaupten, dass das eine anspruchsvolle Aufgabe ist, hat sich bei mir allerdings als solche erwiesen. Mein Tipp an euch: Steigt lieber eine Haltestelle später aus, anstatt zwei Stunden um einen jüdischen Friedhof zu irren, in den man sich nicht rein traut. Ein Glück, dass uns das einen Tag vorher passiert ist. Ansonsten ist das Konsulat ziemlich unverkennbar. Wenn ihr einen großen Zaun und 'nen paar Polizisten seht, könnt ihr euch sicher sein, dass ihr die Botschaft gefunden habt.

2. Schritt: Ruhe bewahren
Wahrscheinlich wird euch das noch mehr beunruhigen, wenn ich das hier schreibe, aber seid einfach relaxt. Die wollen dir da nichts böses und mein Vater musste mir mehrmals bestätigen, dass es sich auch nur um normale Menschen handelt. Als ich vor dem Eingang gewartet habe, waren da einige andere, die auch ziemlich aufgeregt aussahen, das hat sich auch auf mich übertragen. Aber um ehrlich zu sein, das ist letzten Endes unbegründet.

3. Schritt: Der erste Schalter
Hier wird lediglich alles kontrolliert (also eure mitgebrachten Unterlagen), diese werden sortiert und man bekommt eine Art Kassenbon mit einer Nummer (hab ich nicht gebraucht: Vielleicht dient das zur Wiedererkennung). Dann wurde auch noch ein Barcode auf meinen Reisepass geklebt, der nebenbei gemerkt immer noch drauf ist. 

4. Schritt: Sicherheitskontrolle
Bevor ihr das Gelände betreten dürft - ist klar - müsst ihr Sicherheitskontrollen durchlaufen. Und in Frankfurt handelt es sich da um genau eine. Diese ähnelt ein wenig dem Flughafen. Vorher muss man übrigens sein Portmonnaie, Gürtel, Armbanduhr, etc in einen Plastikbeutel tun. Wenn ihr eure ganzen Sachen euren Eltern gebt, habt ihr keine Probleme. Ach ja : Alle Leute waren echt ziemlich freundlich. Und wenn ihr mal etwas nicht versteht: Die können alle Deutsch.

5. Schritt: Von Schalter zu Schalter
Von nun an werdet ihr schließlich durch alle Schalter gelotst. An einem Art Empfang wurde ein "Paket" aus den wichtigen und Visa notwendigen Unterlagen gemacht. Danach wurde bei mir an einem Schalter Fingerabdrücke gemacht. Dann durfte ich auch schon weiter gehen, vor mir warteten genau zwei Personen. Die Frau am zweiten Schalter war netter als die am ersten und hat direkt mal nen Stempel auf die Dokumente gesetzt. Danach wurde ich lediglich gefragt, wie alt ich bin, in welchen Staat ich komme und ob ich Familie in der USA habe. 

6. Schritt: Es ist vollbracht
Und ja das war's. Und ich weiß nicht, ob man dafür viel Glück haben muss, aber ich war nur um die 10-20 Minuten in der Botschaft.




Frankfurt ist schön, nicht?

Ich hab die Queen gesehen!

Und heute morgen habe ich schon meinen Reisepass zurück bekommen.

Bis zum nächsten Mal,
Lara



Sunday, 14 June 2015

Update #4: Vorbereitungstreffen

Aloha meine Freunde!

Vor genau einer Woche sollte dieser Post schon online gehen, mittlerweile sind aber schon zwei Wochen vergangen seit ich mit meinen Eltern nach Münster gedüst bin und an einem von vier Seminaren teilgenommen habe. Falls ihr auch noch andere Blogs verfolgt, werden jetzt ähnliche Infos folgen.

Das Treffen hat um zehn Uhr begonnen, das heißt vor acht Uhr losfahren, vor sieben aufstehen. War nicht sonderlich angenehm für einen Sonntag morgen, aber ich habe mich riesig auf die anderen Austauschschüler aus unserer Whatsappgruppe gefreut.

Der erste Teil des Tages (bis ein Uhr) war für und mit den Eltern. Hauptsächlich Informationen, Regeln etc. Da auch noch Austauschschüler, die nach Kanada gehen dabei waren, war dieser Teil nicht immer durchgehend interessant. Hier ging es auch über Versicherungen, Programmregeln und die Erfahrungen einer ehemaligen Austauschschülern. Das lustige in der ersten Zeit war aber, dass wir aus unserer Gruppe eine Fraktion gebildet haben und so ganze zwei Stuhlreihen für "unsere Leute" blockiert haben.

Nach einigen Stücken Pizza in der Mittagspause, starteten wir mit einer Fragen und Antworten Runde mit der Retournee. Ich weiß nicht, ob mir das irgendwie weitergeholfen hat, war aber ganz interessant, worüber die anderen so nachgedacht haben. Danach wurden wir in neun Gruppen eingeteilt. Danach mussten wir unsere mitgebrachten Gegenstände, die etwas über uns aussagen, beschreiben. Ich hatte meine Kopfhörer dabei (sehr kreativ). Wir mussten einen aus der Gruppe aussuchen, der auf die Bühne geht und seinen Gegenstand vor allen vorstellt. Diese neun Glücklichen durften dann für die jeweilige Gruppe in einem Wer wird Millionär? - Spiel antreten. Dieses beinhaltete Fragen zum Auslandsjahr, USA sowie Kanada. Vom letzteren hatten wir eher weniger Ahnung. Wir waren eigentlich ziemlich gut, bis sich unser letzter Kandidat bei der zusätzlichen Schätzfrage ein wenig verschätzt hat. Danach mussten wir eine der Programmregeln in Form einer Fernsehshow schauspielern. Wir hatten eine Talkshow mit dem Thema, dass wir Austauschschüler (ohne Einverständnis) keine Bilder von unserer Gastfamilie ins Internet stellen dürfen. Die Rollenspiele waren im ganzen wirklich sehr lustig und es hat eigentlich sogar Spaß gemacht. Anschließend mussten wir zu möglichen Problemen Lösungen finden. Unsere war: Wir sind auf eine Party, die um 22 Uhr beginnt, eingeladen, müssen aber um 23 Uhr zu Hause bei der Gastfamilie sein.
Zu guter letzt durften wir uns dann noch einen Briefe an uns selber schreiben, der uns nach dem Auslandsaufenthalt zugeschickt wird, bevor wir uns mit einem gelben Travelworks T-Shirt und Handbuch wieder auf den Heimweg machen durften. Ich möchte euch das nicht vorenthalten, habe aber leider noch kein Foto von dem Shirt gemacht.

Das Seminar muss wirklich ziemlich anstrengend gewesenen sein, ich bin nämlich sofort im Auto eingepennt.

Bis zum nächsten Mal,
Lara

Saturday, 25 April 2015

Der Übersetzer für "ATS"

Wenn man auch nur einen kleinen Blick in die Welt von uns Austauschschüler wirft, wird einem klar, dass wir ungern mit langen Begriffen hantieren. Schließlich macht sich jeder sein Leben lieber einfacher. Und ja, man trifft auf manche Fachbegriffe, die nicht ganz leicht zu entziffern sind

Und dabei geht man ungefähr so vor:

Entweder man erschließt für sich selbst die Abkürzungen und/oder denkt sich einfach eine mögliche Lösung aus. 

Natürlich kann man genauso doof hinterfragen. (Empfohlene Variante) 

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Und da hätten wir das erste auch schon herausgefunden. Und jetzt mal ehrlich? Keiner will, wenn man über das Vorbereitungstreffen spricht, das Wort Vorbereitungstreffen jedes mal aufs neue ausschreiben.

Aber lasst uns einmal von vorne beginnen. ATS und ATJ. Hierbei geht es schließlich um uns selber und das, was wir machen: Austauschschüler und Austauschjahr! Richtig! 

Bei HF und GF handelt es sich im Grunde genommen um dasselbe. Kleiner Tipp: darauf warten die meisten sehnsüchtig. Hostfamily wäre der englische Begriff, Gastfamilie also der deutsche. 

Und vor alle dem kommt natürlich das Auswahlgespräch, das die Abkürzung AWG bekommen hat. Dazu gehört außerdem meine Organisation Travelworks, der wir den liebevollen Namen TW gegeben haben. 

Selbstverständlich bekommen Personen, in diesem Fall unsere Betreuer vor Ort, auch Abkürzungen. Local Coordinator wird mit LC abgekürzt und Regional Coordinator mit RC. Bis vor kurzem wusste ich nicht, dass letztere Position überhaupt existiert, aber scheint ja wohl doch wahr zu sein. Wenn nicht, klärt mich bitte noch Mal auf! 

Und zum Schluss habe ich euch nochmal alle Begriffe zusammen gefasst. Und in diesem Sinne: Ein schönes Wochenende euch allen! 

Lara 
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