Friday, 10 July 2015

Das ist kein Abschiedsbuch


Ja ja, schon wieder, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Ich hatte einfach das Bedürfnis ein paar Bilder mit euch zu teilen.

Wie schon (mehrmals) erwähnt habe ich nicht vor ein Abschiedsbuch anzufertigen. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht weiß was ich damit anfangen soll, an unnötigen paar Gramm im Handgepäck oder der Tatsache, dass es zu wenige Menschen gibt, die darein schreiben würden. Ich lebe hierbei mit dem Motte "Wer mir etwas schreiben möchte, soll das einfach tun".

Allerdings habe ich eine Schwäche für naja sagen wir mal Scrapbooks und Gestaltung. Denn als ich andere Abschiedbücher gesehen habe, habe ich mich in deren Collagen verliebt. Ich hätte sofort selbst welche zusammen stellen können, hat dann aber trotzdem ein bisschen länger gedauert, bis ich mich dann wirklich dran gesetzt habe.

Um nun zu meinen "Werken" zu kommen: Ich habe zu meinem Glück zu den letzten besonderen Anlässen (Geburtstag, Weihnachten und Co) Reisetagebücher im Überfluss geschenkt bekommen. Und wer mich kennt, weiß, dass ich bei soetwas schnell mal aufgebe und nicht besonders lang durch halte. (Ein Wunder, dass ich es überhaupt schaffe, hier zu updaten)

Das sind zwei meiner Exemplare.

Ich habe mir fest vorgenommen, wirklich ein Tagebuch, als Erinnerung, zu führen. 

Und bis jetzt habe ich schon wahnsinnige zwei Doppelseiten gestaltet, mit denen ich super zu frieden bin. Ähnelt schon fast einem Rekord, ich weiß. 

Eine wunderbare Beschreibung, was ein Austauschschüler ist.

Und natürlich: Meine heißgeliebte Collage. (Ich schätze ich werde noch mehr machen müssen)

Mein Deckblatt für die letzte Französischarbeit musste auch unter meiner Kreativität leiden. 

Wenn sich das jetzt überhaupt jemand durchgelesen hat, darf mir gerne noch ein paar Vorschläge machen, was ich sonst noch in mein Tagebuch einbringen könnte. Ich kann die nächsten Wochen wohl nicht mehr abwarten...

Bis zum nächsten Mal wenn es wieder heißt: Lara versüßt euch den Tag. Nein Spaß, ich bin nicht lustig. 

Lara



Wednesday, 1 July 2015

Update #5: Von Frankfurt, meinem Besuch im Konsulat und der Queen

Hi ihr da draußen,

wie ihr an der Überschrift erkennen könnt, ja ich habe es vollbracht und überlebt. Um es wirklich kurz zu fassen, ich habe mich am letzten Mittwoch mit meinem Vater auf den Weg ins drei stündig entfernte Frankfurt gemacht. Um meinen Besuch in der amerikanischen Botschaft zu erläutern habe ich ein paar Schritte zusammengestellt.

1. Schritt: Findet das Konsulat
Ja gut, ich würde auch nicht unbedingt behaupten, dass das eine anspruchsvolle Aufgabe ist, hat sich bei mir allerdings als solche erwiesen. Mein Tipp an euch: Steigt lieber eine Haltestelle später aus, anstatt zwei Stunden um einen jüdischen Friedhof zu irren, in den man sich nicht rein traut. Ein Glück, dass uns das einen Tag vorher passiert ist. Ansonsten ist das Konsulat ziemlich unverkennbar. Wenn ihr einen großen Zaun und 'nen paar Polizisten seht, könnt ihr euch sicher sein, dass ihr die Botschaft gefunden habt.

2. Schritt: Ruhe bewahren
Wahrscheinlich wird euch das noch mehr beunruhigen, wenn ich das hier schreibe, aber seid einfach relaxt. Die wollen dir da nichts böses und mein Vater musste mir mehrmals bestätigen, dass es sich auch nur um normale Menschen handelt. Als ich vor dem Eingang gewartet habe, waren da einige andere, die auch ziemlich aufgeregt aussahen, das hat sich auch auf mich übertragen. Aber um ehrlich zu sein, das ist letzten Endes unbegründet.

3. Schritt: Der erste Schalter
Hier wird lediglich alles kontrolliert (also eure mitgebrachten Unterlagen), diese werden sortiert und man bekommt eine Art Kassenbon mit einer Nummer (hab ich nicht gebraucht: Vielleicht dient das zur Wiedererkennung). Dann wurde auch noch ein Barcode auf meinen Reisepass geklebt, der nebenbei gemerkt immer noch drauf ist. 

4. Schritt: Sicherheitskontrolle
Bevor ihr das Gelände betreten dürft - ist klar - müsst ihr Sicherheitskontrollen durchlaufen. Und in Frankfurt handelt es sich da um genau eine. Diese ähnelt ein wenig dem Flughafen. Vorher muss man übrigens sein Portmonnaie, Gürtel, Armbanduhr, etc in einen Plastikbeutel tun. Wenn ihr eure ganzen Sachen euren Eltern gebt, habt ihr keine Probleme. Ach ja : Alle Leute waren echt ziemlich freundlich. Und wenn ihr mal etwas nicht versteht: Die können alle Deutsch.

5. Schritt: Von Schalter zu Schalter
Von nun an werdet ihr schließlich durch alle Schalter gelotst. An einem Art Empfang wurde ein "Paket" aus den wichtigen und Visa notwendigen Unterlagen gemacht. Danach wurde bei mir an einem Schalter Fingerabdrücke gemacht. Dann durfte ich auch schon weiter gehen, vor mir warteten genau zwei Personen. Die Frau am zweiten Schalter war netter als die am ersten und hat direkt mal nen Stempel auf die Dokumente gesetzt. Danach wurde ich lediglich gefragt, wie alt ich bin, in welchen Staat ich komme und ob ich Familie in der USA habe. 

6. Schritt: Es ist vollbracht
Und ja das war's. Und ich weiß nicht, ob man dafür viel Glück haben muss, aber ich war nur um die 10-20 Minuten in der Botschaft.




Frankfurt ist schön, nicht?

Ich hab die Queen gesehen!

Und heute morgen habe ich schon meinen Reisepass zurück bekommen.

Bis zum nächsten Mal,
Lara



Friday, 19 June 2015

Überraschung!

Hallöchen!

Jetzt kommt endlich mal wieder ein Beitrag von mir, nachdem die letzten immer von Lara waren. Aus dem ganz einfachen Grund, dass ich in letzter Zeit nichts Neues erlebt oder erfahren, was von Bedeutung ist, oder ich einfach soviel zu tun hatte.

Aber jetzt gibt es endlich mal wieder etwas.Nein ich
habe keine Gastfamilie bekommen,
jedoch so was wie eine kleine Abschiedsparty.
Und zwar wollten wir vom Tanzen - ich bin in einer Garde - grillen. Soweit so gut. Als ich eine halbe Stunde vor dem Treffen nach Hause fahre sehe ich auf einmal eine Freundin, die auch in der Garde ist, daher laufen. Erst dachte ich, dass ich mich in der Zeit vertan habe, aber habe ich nicht. Ich habe mich zwar gewundert, mir aber nichts weiter bei gedacht.
Als ich dann ankam standen auf einmal alle im Wohnzimmer und riefen "Überraschung". Ich war total überrumpelt, perplex und habe mich total gefreut! In dem Moment wusste ich echt nicht was ich sagen sollte oder wie ich reagieren sollte. Deshalb stand ich da nur mit offenem Mund und habe wahrscheinlich zum tot lachen ausgesehen. Aber was solls? Jetzt bin ich jedenfalls stolzer Besitzer einer USA Flagge, wo alle unterschrieben haben. Den Rest des Abends saßen wir  dann noch zusammen und haben angestoßen, gegrillt und erzählt.
Und wie sollte es anders sein? Meine Eltern wussten natürlich wieder einmal alles.

Ich melde mich bald mal wieder
Lea




Sunday, 14 June 2015

Update #4: Vorbereitungstreffen

Aloha meine Freunde!

Vor genau einer Woche sollte dieser Post schon online gehen, mittlerweile sind aber schon zwei Wochen vergangen seit ich mit meinen Eltern nach Münster gedüst bin und an einem von vier Seminaren teilgenommen habe. Falls ihr auch noch andere Blogs verfolgt, werden jetzt ähnliche Infos folgen.

Das Treffen hat um zehn Uhr begonnen, das heißt vor acht Uhr losfahren, vor sieben aufstehen. War nicht sonderlich angenehm für einen Sonntag morgen, aber ich habe mich riesig auf die anderen Austauschschüler aus unserer Whatsappgruppe gefreut.

Der erste Teil des Tages (bis ein Uhr) war für und mit den Eltern. Hauptsächlich Informationen, Regeln etc. Da auch noch Austauschschüler, die nach Kanada gehen dabei waren, war dieser Teil nicht immer durchgehend interessant. Hier ging es auch über Versicherungen, Programmregeln und die Erfahrungen einer ehemaligen Austauschschülern. Das lustige in der ersten Zeit war aber, dass wir aus unserer Gruppe eine Fraktion gebildet haben und so ganze zwei Stuhlreihen für "unsere Leute" blockiert haben.

Nach einigen Stücken Pizza in der Mittagspause, starteten wir mit einer Fragen und Antworten Runde mit der Retournee. Ich weiß nicht, ob mir das irgendwie weitergeholfen hat, war aber ganz interessant, worüber die anderen so nachgedacht haben. Danach wurden wir in neun Gruppen eingeteilt. Danach mussten wir unsere mitgebrachten Gegenstände, die etwas über uns aussagen, beschreiben. Ich hatte meine Kopfhörer dabei (sehr kreativ). Wir mussten einen aus der Gruppe aussuchen, der auf die Bühne geht und seinen Gegenstand vor allen vorstellt. Diese neun Glücklichen durften dann für die jeweilige Gruppe in einem Wer wird Millionär? - Spiel antreten. Dieses beinhaltete Fragen zum Auslandsjahr, USA sowie Kanada. Vom letzteren hatten wir eher weniger Ahnung. Wir waren eigentlich ziemlich gut, bis sich unser letzter Kandidat bei der zusätzlichen Schätzfrage ein wenig verschätzt hat. Danach mussten wir eine der Programmregeln in Form einer Fernsehshow schauspielern. Wir hatten eine Talkshow mit dem Thema, dass wir Austauschschüler (ohne Einverständnis) keine Bilder von unserer Gastfamilie ins Internet stellen dürfen. Die Rollenspiele waren im ganzen wirklich sehr lustig und es hat eigentlich sogar Spaß gemacht. Anschließend mussten wir zu möglichen Problemen Lösungen finden. Unsere war: Wir sind auf eine Party, die um 22 Uhr beginnt, eingeladen, müssen aber um 23 Uhr zu Hause bei der Gastfamilie sein.
Zu guter letzt durften wir uns dann noch einen Briefe an uns selber schreiben, der uns nach dem Auslandsaufenthalt zugeschickt wird, bevor wir uns mit einem gelben Travelworks T-Shirt und Handbuch wieder auf den Heimweg machen durften. Ich möchte euch das nicht vorenthalten, habe aber leider noch kein Foto von dem Shirt gemacht.

Das Seminar muss wirklich ziemlich anstrengend gewesenen sein, ich bin nämlich sofort im Auto eingepennt.

Bis zum nächsten Mal,
Lara

Monday, 1 June 2015

Bienvenue à Paris!

Bonjour meine Freunde! 

Wie schon (wahrscheinlich mehrmals) erwähnt, bin ich nach Frankreich gefahren. Und das ist vorletzten Donnerstag passiert. Und ja, dieser Post sollte schon letzte Woche online gehen, ich habe aber meine Zeit und Lust etwas unterschätzt. Deshalb werde ich mich auch jetzt kurz fassen. Anfang nächster Woche wird übrigens nochmal ein Post von mir über das Vorbereitungstreffen online gehen, bevor euch Lea mal wieder mit ihrer Kreativität beehren darf. Leider haben wir im Moment auch keine besonderen Updates zu machen. 

Unsere französisch Kurse sind zum Abschluss der 10. Klasse zusammen nach Paris gefahren. Wir hatten wortwörtlich 24 Stunden zur Verfügung. Wir haben uns um 0 Uhr getroffen und sind über Nacht gefahren und sind um 6 Uhr in einer extrem leeren Metropole angekommen. Natürlich hat dieser Trip uns Fußschmerzen, Hunger, Müdigkeit und einige peinliche Momente mit gebracht. Der Tag war aber insgesamt sehr schön, vor allem, weil ich mich bereits letztes Jahr in Paris verliebt habe.

À bientôt, Lara 













Wednesday, 20 May 2015

DUS Airport Photography

Willkommen an einem Ort der mir in zwei Monaten ein neues Leben schenken wird. Und die, die nicht wissen, worüber ich spreche: Schämt euch. Hier ist der Düsseldorfer Flughafen.

Ich könnte jetzt anfangen und die Atmosphäre eines Flughafen beschreiben, aber das würde sowieso keine Sau interessieren und wird jeden vor dem Bildschirm zum Schlafen bringen. Ok ich möchte mir jetzt auch keine große Mühe machen, Sorry. (Entschuldigt meine Ausdrucksweise.) Also versetzt euch in die Lage und stellt euch Lara vor, wie sie voller Begeisterung und Faszination den Flughafen betritt. Ok lasst es. Ich habe mich letztes Wochenende an einen meiner Lieblingsorte begeben und musste ein paar Fotos schießen.
Erfreut euch so einfach an meinen Bildern und seid stolz auf mich. Nein.
Muntert mich stattdessen lieber auf, es haben heute drei ihre Gastfamilie bekommen.







Und... Luftballons.

Eine kleine Stärkung bei Starbucks.




Und unser Ausblick. 

Jetzt dürft ihr raten, wer direkt los fliegen könnte,

eure Lara

Tuesday, 12 May 2015

Abschiedsbuch

Wenn ihr euch mal von andere Austauschschüler den Blog angeschaut habt,
oder sogar eine Person kennt, die ein Auslandsjahr macht, ist euch das Wort Abschiedsbuch vielleicht ein Begriff.


Da Lara sich dazu entschlossen hat kein Abschiedsbuch zu gestalten, dachte ich mir, dass ich das ja mal tun könnte. 

Ich finde die Idee ganz schön, dass Freunde & Familie reinschreiben und man so quasi was mitnimmt. Außerdem ist es eine schöne Erinnerung an ein (hoffentlich) richtig tolles Jahr. 
Ich habe mir überlegt, dass ich während des Jahres Bilder in das Buch klebe, weil bestimmt nicht so viele Leute in das Buch schreiben, sodass alle Seiten voll sind.
Dann kann ich de verbleibenden Platz auch nutzen und neue Bilder, Erfahrungen und Erlebnisse hinzufügen.

Mein Buch habe ich aus Thalia für ca. 12 Euro. Es hat einen Magnetverschluss und ist nicht ganz so dick, was ich aber ganz gut finde.

Bevor man jedoch anfangen kann ein Buch zu gestalten, muss man erstmal eins haben. Ich habe eine halbe Ewigkeit gebraucht um das "perfekte" Abschiedsbuch zu finden. Ihr müsst wissen, dass ich erst ein anderes Buch gekauft hatte, aber ich es doch dann nicht so "perfekt" gefunden habe. Das nächste Problem war, dass ich nicht wusste womit ich am besten anfange oder wie. Also habe ich mir erstmal ein Haufen anderer Blogs angeschaut und habe geschaut wie die anderen angefangen sind. Als ich dann eine ungefähre Vorstellung hatte habe ich im Internet nach passenden Bildern geschaut und einen Haufen davon ausgedruckt. Jetzt hatte ich zwar alles beisammen, aber am da wird es erst richtig zeitaufwenig. Ich hatte hinterher eine gefühlte Tonne Kleber und Glitzer an den Händen. Ein klein Tipp falls ihr euer Buch noch nicht gestaltet habt...nehmt NIEMALS wirklich NIEMALS entwickelte Fotos. es ist ne echte Arbeit die darein zukleben und sieht hinterher noch nicht mal richtig gut aus. War bei mir zumindest so, kann auch sein, dass ich schlichtweg untalentiert bei so was bin.

Aber erst mal von vorne...nachdem ich alle Fotos ausgedruckt und ausgeschnitten habe, habe ich sie mir so gelegt wie ich es mir ungefähr vorgestellt habe. Dann habe ich angefangen die ersten Seiten zu gestalten und kam dann auf die (sensationelle) Idee die Seiten mit dem Glitzer zu verzieren. Sieht zwar echt toll aus, aber ob es wirklich so ne gute Idee war weiß  ich nicht, weil ich die Befürchtung habe, dass der Großteil des Glitzers abgeht. Obwohl ich ca. ne Flasche Haarspray draufgesprüht habe.
Ich habe alles bei mir mit Kuli geschrieben, weil ich es persönlich bei so was schlicht mag. Ich finde die Bücher, wo jede Seite mit einer anderen Farbe geschrieben wurde echt schön, aber meins ist es nicht.
Blöderweise waren meine Seiten doch dünner als gedacht und so ist die Überschrift auf allen Seiten durchgedrückt. Und weil ich wollte, dass man das nicht sieht und es total gut wird, habe ich nochmal doppelt so viele Fotos auf die Rückseiten, wo es durchgedrückt ist, geklebt.
Ach ja...ich habe mich dazu entschlossen mein Buchcover erst hinterher zu bekleben aus dem einfachen Grund, dass die Bilder vorne drauf einfach "leiden" wenn das Buch von einen Rucksack in den nächsten wandert.
Ich bin mit meinem Buch echt zufrieden,würde mich über Kommentare freuen und hoffe es gefällt euch auch!

Lea

meine "Wall of fame"

unser Motto und die Liste, wo sich jeder eintragen soll

ab hier gehts los!